finanzredaktion.de







Rubriken:


Kommentar

Aktuell

Filmberichte

Recht

IT - Informationstechnik

Medizin

Geschichte

Medien und Pressewesen

Kultur

Freizeit und Reisen





Premium Content


Newsletters abonnieren

TMMR





Archiv Finanzredaktion

Unterrichts-/Lehrmaterial

Terminbörsen

Börsenseminare














Gewinne der Bundesbank dramatisch eingebrochen


Mittwoch, 24. März 2004 - Finanzredaktion


Die Gewinne der Deutschen Bundesbank für das Jahr 2003 sind eingebrochen und belaufen sich nur noch auf €248Mio. Damit beträgt der Gewinn der Deutschen Bundesbank nur noch knapp ein Zwanzigstel des erwarteten Überschusses von €5,3Mrd. Aus diesem Betrag waren bereits €3,5Mrd im Bundeshaushalt verplant. Als Grund für das schlechte Ergebnis der Bundesbank werden sinkende Zinsen, vor allem aber der stark gefallene Kurs des US-Dollars genannt.

Der Kurs des US-Dollars ist für die Bilanz der Bundesbank von Bedeutung, weil beträchtliche Währungsreserven in US-Dollars gehalten werden. Dies war nicht immer so, denn obgleich in den letzten Jahrzehnten Gold als Reserve eine immer geringere Rolle spielte und die Reservemengen zunehmend in ausländischen Währungen angelegt wurden, hatte die Bundesbank doch auch immernoch beträchtliche Goldreserven. Erst die Regierung Kohl schien endgültig mit diesem Grundsatz zu brechen, indem sie im Jahre 1996 den Verkauf der Hälfte der gesamten deutschen Goldreserven beschloß. Die Hälfte dieser Goldreserven betrug damals 3.600t. Diese 3.600t wurden zu Kursen um $286 pro Unze auf den Markt geworfen und verursachten ihrerseits einen beträchtlichen weiteren Kursrutsch des in jenen Jahren ohnehin schon in einem langfristigen Abwärtstrend begriffenen Edelmetallpreises. Aus dem Verkauf ergaben sich für den damaligen Finanzminister Theo Waigel angenehme und schnelle Gewinne zur Stopfung der ärgsten Haushaltslöcher der Regierung Kohl. Die aus dem Verkauf eingenommenen US-Dollars nahmen den ehemaligen Platz des Goldes ein und sollten fortan als Reservewert dienen. Gleichzeitig wurde immer wieder betont, Gold habe in einer "New Economy" keine Bedeutung mehr und werde nie wieder irgendeinen ernsthaften Wert erlangen. Unter Berücksichtigung der Kursentwicklung des US-Dollars (sowie des Goldes) ein schwerer Fehler, der den Staatshaushalt heute mit €12,9Mrd belastet, die bei einem klüger gewählten Verkaufszeitpunkt wenigstens zusätzlich eingenommen worden wären. Nicht nur, daß Anhänger der Goldreservenpolitik darauf hinwiesen, Gold habe eine wesentlich höhere Wertbeständigkeit als ein "Korb" aus Überkreuzbeteiligungen an anderen Wirtschaftssystemen in Form von ausländischen Währungen; auch die nun eingetretene bittere Realität hat bestätigt, daß der Verlaß ausgerechnet auf den immer schwächerwerdenden US-Dollar leichtsinnig ist.

Der Verkauf von 3.600t Gold im Jahre 1996 zum Kurs von $286 bis ca $275 pro Unze mag rund $34Mrd US-Dollars eingebracht haben. Dieselbe Menge hätte heute jedoch mehr als $50Mrd in die Kassen der Bundesbank fließen lassen. Es ist eine Binsenweisheit, daß Reichtum durch "Buy low, sell high" entsteht. Schon damals stellte sich daher die Frage nach dem Sinn eines Verkaufs zu jenem außerordentlich niedrigen Preis. (Der Goldverkauf durch die Bundesbank fand nahe dem Tiefstpunkt der Goldpreistalfahrt von $252 statt.) Der Goldpreis liegt aktuell bei $418 pro Unze. Die mißglückte Spekulation mit dem Staatsvermögen hat für den deutschen Steuerzahler mithin ein Loch von über $16Mrd (DM25,2Mrd oder €12,9Mrd) in die Staatskasse gerissen. Die "Währungshüter" von damals wie von heute sind nicht unbedingt weiterblickend oder vertrauenswürdiger als einst die Zocker am "Neuen Markt".







 

Wissen Sie wirklich, was das Internet ist? Wir meinen: nein -- sonst beweisen Sie es doch!

Preiswertes Einsteigerhandbuch zum Thema Internet aus dem renommierten IT-Fachverlag O'Reilly.







Bootstransporte selbst gemacht: Spezialtrailer für Kielboote bis 2,5t

Bootstransporte selbst gemacht: Sezialtrailer zu günstigen Tarifen für Kielboote bis 2,5t








Fuer Flohmarkt-Fans der ideale Helfer

Für die "Wirtschaft auf Flohmarktniveau" und alle Krämerseelen: praktische Listing-Schablone für sog Online-Auktionen.








Umweltfreundlich und preiswert: Bewährte Technik und ökologisch Sinnvolles.

Beste Qualität, höchstes Niveau:
Ökologisch sinnvoll und technisch bewährt: Klassiker aus dem EcoPen-Sortiment








Spam fighting, Abmahnung gegen unerwuenschte E-mail-Werbung, Probleme mit Online-Kauf, IT Security, DoS attacks, cracking, IT systems intrusion litigation.

IT-Probleme, juristisch professionell betreut:
Vertraulich und unverbindlich: Fragen Sie uns, denn guter Rat muß nicht teuer sein.













































(c) 2000-2005,  www.finanzredaktion.de